Kreditkarten-Betrug in Spanien: Deutscher Drahtzieher verhaftet

Die spanische Polizei verhaftete am Sonntag acht Personen, die in einen weltweiten Kreditkarten-Betrug verwickelt sein sollen. Die Verdächtigen hatten mehr als tausend Kreditkarten und Bargeld bei sich. Der Drahtzieher soll sich in Deutschland aufhalten und bereits festgenommen sein.

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Kreditkarten sind unsicher: Der Skandal beim US-Supermarkt Target hat gezeigt, wie leicht PIN-Nummern gestohlen werden können (mehr hier).

Doch das Problem ist global, auch Europa ist betroffen.

Die spanische Polizei hat acht Menschen in Madrid festgenommen. Der Kopf der Kreditkarten-Betrüger soll sich aber in Deutschland aufhalten und bereits verhaftet sein, so die spanischen Behörden. Von der Düsseldorfer Polizei gibt es dazu noch keine Stellungnahme, meldet Reuters.

Die Verdächtigen sollen zu der Organisation gehören, die mit dem Datenklau von Kreditkarten bereits mehr als 40 Millionen Dollar Schaden angerichtet hat (mehr hier). Innerhalb von zehn Stunden hoben die Betrüger im Mai das Geld mit Hilfe von gefälschten Kreditkarten ab. Betroffen waren auch Geldautomaten in sieben deutschen Städten, an denen etwa 1,8 Millionen Euro abgehoben wurden.

Der Anführer soll ein IT-Experte sein, der sich in die Datenbanken von Firmen eingehackt hat, die die Transaktionen verarbeiten. Der Hacker konnte die Sicherheitseinstellungen, einschließlich PIN-Nummer und Auszahlungslimits, ändern. Mit gefälschten Kreditkarten konnten die Komplizen weltweit innerhalb von Stunden das Geld abheben.

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