Kiew: Demonstranten stellen Regierung Ultimatum

Bis zum Abend soll es keine Auseinandersetzungen mit der Polizei geben, sagen die Regierungs-Gegner. Dann endet ein Treffen zwischen Präsident Janukowitsch und Oppositions-Führer Klitschko. Die Demonstranten fordern die Auflösung der Regierung.

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In Kiew haben die demonstrierenden Regierungs-Gegner angekündigt, bis zum Abend auf den Einsatz von Gewalt zu verzichten. Solange die neue Gesprächsrunde von Präsident Viktor Janukowitsch mit Oppositionsvertretern laufe, werde es keine weiteren Auseinandersetzungen mit der Polizei geben, berichtete die russische Nachrichtenagentur Interfax am Donnerstag.

Der Gewaltverzicht gelte bis 19.00 Uhr MEZ.

Die Verhandlungen zwischen Janukowitsch, Boxer Vitali Klitschko, Ex-Wirtschaftsminister Arseni Jazenjuk und dem Nationalisten Oleh Tjahnibok sollten Oppositionskreisen zufolge um 16.00 Uhr MEZ beginnen.

Die Gespräche am Vortag waren ohne Annäherung geblieben. Nach dem Treffen stellten die Oppositionsführer Janukowitsch ein Ultimatum bis Donnerstag, auf die Forderung zu reagieren, die Regierung aufzulösen und das Gesetz zur Beschneidung der Demonstrationsfreiheit zurückzunehmen.

Bei Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten hatte es am Mittwoch in Kiew erstmals Tote gegeben. Offiziellen Angaben zufolge starben drei Menschen, zwei der Opfer wiesen Schussverletzungen auf (mehr hier).

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