Steuerhinterziehung: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Filmproduzent Atze Brauner

Der Name des Filmproduzenten soll auf einer Schweizer Steuer-CD aufgetaucht sein. Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt bereits gegen Brauner. Er soll ein hohes zweistelliges Vermögen im Millionenbereich nicht versteuert haben.

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Die Name des Berliner Filmproduzenten Artur „Atze“ Brauner soll auf einer Schweizer Steuer-CD mit Daten der Leumi-Bank aufgetaucht sein. Die Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen soll diese CD gekauft haben.

Im Fall des 95-jährigen Brauners soll es sich um ein Vermögen im hohen zweistelligen Millionenbereich handeln. Die Staatsanwaltschaft Köln geht davon aus, dass das Vermögen unversteuert sei. Bereits vor Weihnachten sollen Steuerfahnder mit Durchsuchungsbeschluss Brauner aufgesucht haben, berichtet der Spiegel.

Brauner bestätigt zwar die Konten. Das Geld sei jedoch nicht unversteuert, so der Produzent. Er verhandle aber gerade mit dem Finanzamt über Rückzahlungen.

Atze Brauner hat mehr als 500 Filme produziert und gewann einen Oscar als Co-Produzent und zwei Golden Globes. Die Berliner Gesellschaftsgröße wurde mit der Berlinale Kamera für sein Lebenswerk geehrt und ist prominenter CDU-Spender.

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