Klitschko und Timoschenko fordern härtere Gangart des Westens

Julia Timoschenko und Vitali Klitschko warnen vor einer russischen Aggression und wollen eine rasche EU-Mitgliedschaft der Ukraine. Die europäischen Konservativen von Angela Merkel unterstützen die beiden Politiker aus Kiew.

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Timoschenko und Klitschko: Die europäischen Konservativen von Angela Merkel glauben, dass diese beiden ein Traumpaar für die Ukraine wären. (Foto: EEP)

Timoschenko und Klitschko: Die europäischen Konservativen von Angela Merkel glauben, dass diese beiden ein Traumpaar für die Ukraine wären. (Foto: EEP)

Die europäischen Konservativen haben Julia Timoschenko und Vitali Klitschko eine Bühne für die Verbreitung ihrer Ansichten geboten.

Der Vorsitzende des russischen Föderationsrates rechnet zwar nicht nicht mit einer militärischen Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine. Doch Timoschenko und Klitschko warnen vor der russischen Gefahr.

Klitschko strebt einen möglichst raschen EU-Beitritt der Ukraine an. Angesichts des russischen Drucks auf sein Land appellierte Klitschko am Donnerstag in Dublin auf dem Treffen der europäischen Konservativen:

„Wir haben gesagt, dass wir dieses Problem auf friedliche Weise lösen wollen. Deshalb sind Verhandlungen so wichtig. Je früher die europäischen Kräfte protestieren und auf Russland Druck ausüben, um so früher kommt es zu solchen Verhandlungen. Wir wissen, dass Russland sich die Krim einverleiben und von der Ukraine trennen will.“

Auch die frühere Regierungschefin Julia Timoschenko, forderte den Westen auf, die Ukraine nicht alleine zu lassen. Dies werde geschehen, wenn wie geplant ein Referendum über eine Abspaltung der Krim stattfinde.

„Gut ausgerüstete russische Truppen befinden sich auf der Krim. Was für ein Referendum kann man unter der Drohung von Kalaschnikow-Gewehren durchführen? Was soll das aussagen? Wer zählt die Stimmen?“

In dem Referendum am 16. März soll die überwiegend russischstämmige Bevölkerung der Krim darüber entscheiden, ob die Krim Teil der Ukraine bleibt oder an Russland angegliedert wird. Das Regionalparlament hatte den Anschluss an Russland bereits am Donnerstag beschlossen.

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