Österreich zahlt Hypo-Gläubigern 750 Millionen Euro aus

Die Hypo Alpe Adria hat am Montag eine 750 Millionen Euro schwere Anleihe zurückgezahlt. Wegen anhaltender Verluste benötigt die ehemalige BayernLB-Tochter erneut Geld vom Steuerzahler. Wieviel es sein darf, hat die Regierung noch nicht verraten.

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Die österreichische Krisenbank Hypo Alpe Adria hat am Montag eine 750 Millionen Euro schwere Anleihe zurückgezahlt. Das Papier sei am Vormittag wie angekündigt getilgt worden, erklärte ein Sprecher.

Die geplante Rückzahlung stand wegen eines neuerlich drohenden Kapitalengpasses bei der Bank im Fokus von Investoren. Die ehemalige BayernLB-Tochter benötigt wegen anhaltender Verluste neuerliche Staatshilfen. Eine Insolvenz ist vom Tisch, der Steuerzahler muss die Bank alleine retten (mehr hier).

Wie groß die Geldspritze diesmal ausfällt, ist noch nicht klar. Die österreichische Regierung hat die Hilfen vergangene Woche grundsätzlich abgesegnet. Im Gegenzug für die Staatshilfen muss die Hypo auf Druck der EU bis 2015 ihre Töchter in Osteuropa verkaufen (hier).

Die Regierung hat bei der Rettung der Skandal-Bank HGAA offenbar mehrfach fahrlässig gehandelt. So unterblieb 2009 trotz mehrfacher Warnung eine Prüfung vor der Not-Verstaatlichung (hier).

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