EU gibt nächste Finanzhilfe für Griechenland frei

Die EU-Kommission gibt die nächste Kredittranche für Griechenland frei. Es sei eine Einigung in allen wichtigen Bereichen erzielt worden. Nun fehle nur noch die Zustimmung der EU-Finanzminister, die im Laufe des Tages erfolgen soll. Seit 2010 erhielt Griechenland 240 Milliarden Euro in Form von Hilfsgeldern.

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Nach sechsmonatigen Verhandlungen kann Griechenland mit der nächsten Finanzhilfe seiner internationalen Geldgeber rechnen. Es sei eine Grundsatzvereinbarung für die Freigabe der Kredittranche erzielt worden, sagten drei mit dem Vorgang vertraute Personen am Dienstag zu Reuters. Diese solle nun den Finanzministern der Euro-Zone zur Genehmigung vorgelegt werden.

Die EU-Kommission erklärte, dass man sich in allen wichtigen Bereichen des griechischen Reformprogramms verständigt habe und noch im Tagesverlauf eine Einigung über die Auszahlung der Gelder erwartet werde. Die griechische Regierung kündigte eine Erklärung an.

Griechenland wird seit 2010 mit zwei Hilfspaketen über insgesamt 240 Milliarden Euro von seinen Euro-Partner und dem Internationalen Währungsfonds gestützt. Dabei kam es immer wieder zu Streitigkeiten über den Spar- und Reformkurs, den die Regierung in Athen im Gegenzug für die Hilfen zusagte.

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