Krim-Krise stoppt Gasprojekt im Schwarzen Meer

Der österreichische Erdöl- und Gaskonzern OMV hat seine Förderpläne südwestlich der Halbinsel Krim gestoppt. Die rumänische OMV-Tochter gehört einem vom US-Konzern Exxon Mobil geführten Konsortium an. Die Gruppe hatte sich vor den Unruhen in der Ukraine Förderrechte für das Schwarze Meer gesichert.

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Der österreichische Erdöl- und Gaskonzern OMV hat seine Explorationspläne südwestlich der Halbinsel Krim auf Eis gelegt. „Das Projekt Skifska ist on hold“, sagte ein OMV-Sprecher am Mittwoch.

Die rumänische OMV-Tochter Petrom gehört einem vom US-Konzern ExxonMobil geführten Konsortium an, das sich vor den Unruhen in der Ukraine Förderrechte für das Schwarzmeer-Gasfeld Skifska gesichert hatte (mehr hier).

Das Gasfeld liegt im Gebiet zwischen der ukrainisch-rumänischen Grenze und der Halbinsel Krim. In dieser Region wird erhebliches Potenzial an Öl- und Gasressourcen vermutet. Die geplanten Investitionen sind wegen der Krise nun in Gefahr. Auch die großen Öl- und Gaskonzerne, wie Exxon Mobil, Royal Dutch Shell und Eni haben ihre Aktivitäten in der Region gestoppt.

In einem möglichen Gas-Krieg zwischen EU und Russland gäbe es keine Gewinner. Ein Machtkampf gilt als unwahrscheinlich – den kann sich niemand leisten (hier).


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