Risiko durchschaut: Jugendliche lehnen „geschenktes“ Geld vom Staat ab

Junge Sparer setzen verstärkt auf konservative Anlagen. Diese bringen zwar kaum Zinsen, allerdings ist das Ausfall-Risiko gering. Betriebliche Vorsorgen können junge Arbeitnehmer nicht überzeugen.

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Junge sparen konservativer als ältere Arbeitnehmer. Am risikofreudigsten zeigen sich die 40- bis 49-Jährigen und die über 60-Jährigen: 21 Prozent und 32 Prozent von ihnen sparen in Aktienfonds. Dies ergab eine Umfrage einer Bank in der Welt – weshalb die Umfrage naturgemäß mit Vorsicht zu genießen ist.

Bei den jüngeren Arbeitnehmern sind Bausparverträge und vermeintlich sichere Banksparpläne stärker verbreitet. Ein Nachteil sind die sehr geringen Zinsen, dafür ist das Risiko gering.

Die jungen Sparen wollen sich dabei auch nicht vom Arbeitgeber unterstützen lassen. Denn 60 Prozent aller 16- bis 29-Jährigen verzichten auf eine betriebliche Altersvorsorge. Auf staatliche Zuschüsse wird dabei auch keinen großen Wert gelegt.

Sie haben offenkundig durchschaut, dass das geschenkte Geld ein Bumerang ist – und sie, wenn sie im Rentenalter sind, von ihren Einzahlungen nichts mehr sehen könnten. Daher verzichten sie auf Geldgeschenke vom Arbeitgeber – und legen ihr Geld lieber konservativ an.

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