RBS droht Milliardenklage von Versicherern

Drei große britische Versicherer wollen die teilverstaatlichte Royal Bank of Scotland verklagen. Wegen der Finanzspritze aus dem Jahr 2008 fühlen sich die Konzerne getäuscht. Sie verlangen Rückzahlungen in Höhe von einer Milliarde Pfund.

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Drei große britische Versicherer werden nach Reuters-Informationen die Royal Bank of Scotland (RBS) verklagen. Die Unternehmen fühlten sich bei der Finanzspritze der Bank im Jahr 2008 getäuscht, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen. Die Klagen könnten bereits nächste Woche bei einem Londoner Gericht eingereicht werden. Die Investoren verlangen auf eine Rückzahlung von mehr als einer Milliarde Pfund (1,21 Milliarden Euro).

Zu den Klägern gehörten Legal & General, damals der größte RBS-Investor, sowie Standard Life und die Prudential-Tochter M&G Investment Management, so die Insider. Die Bank hatte im Mai 2008 – kurz vor dem Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise – zwölf Milliarden Pfund am Kapitalmarkt eingesammelt. Nach Reuters-Berechnungen haben die potenziellen Kläger damals zusammen bis zu 1,2 Milliarden Pfund zur Verfügung gestellt. RBS betonte, gute Argumente für eine Verteidigung vor Gericht zu haben.

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