Hohe Lebensmittel-Preise setzen Türkei unter Druck

Die Nahrungsmittel-Preise in der Türkei haben stark angezogen. Der türkische Notenbank-Chef erwartet, dass dieser Trend anhält. Deshalb plant er keine massive, sondern nur eine „maßvolle“ Geld-Schwemme.

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Die hohen Nahrungsmittel-Preise in der Türkei wirken sich negativ auf die Inflations-Rate aus. Im ersten Quartal des aktuellen Jahres ist die Inflations-Rate bei den Nahrungsmitteln um 0,07 Prozent-Punkte auf 10,12 Prozent gestiegen. Ursächlich ist neben dem schlechten Wetter die weltweit angestiegene Nachfrage nach Lebensmitteln und die Ukraine-Krise.

Ende März lag die Inflationsrate der Verbraucherpreise des Landes bei 8,39 Prozent. Doch eine Genesung ist nicht in Sicht. Der türkische Notenbank-Chef Erdem Başçı prognostiziert, dass die Inflation im April weiter ansteigen werde.

Deshalb möchte er lediglich eine maßvolle expansive Geldpolitik anwenden. „Von nun an können wir den Leitzins maßvoll senken“, zitiert die Nachrichtenagentur Anadolu den Finanz-Chef. Offenbar will er die aktuell vorhandene Inflation nicht zu schnell beflügeln.

Von effektiven erforderlichen Maßnahmen für die Schaffung einer mittelfristigen Preisstabilität ist nicht die Rede. Doch Başçı sagt auch, dass der Inflationsdruck ab dem Juni-Monat abnehmen werde.

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