Obama: Unabhängigkeit Schottlands widerspricht US-Interessen

US-Präsident Obama will nicht, dass Schottland seine Unabhängigkeit erklärt. Er fordert außerdem, dass die Briten in der EU bleiben. Nur so könnte die amerikanischen Interessen in Europa wirkungsvoll vertreten werden.

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Barack Obama hat beim G7-Treffen in Brüssel seine Vorstellungen zur Zukunft Großbritanniens geäußert. Drei Monate vor der Volksabstimmung in Schottland betonte der amerikanische Präsident, dass eine Abspaltung Schottlands US-Interessen widerspricht.

„Wir haben ein offensichtliches Interesse daran, dass einer der engsten Verbündeten den wir je haben werden, vereint, robust, und wirksam bleibt.“, so Obama.

Wie der Guardian berichtet, forderte der US-Präsident die Briten darüber hinaus auf, in der EU zu bleiben. Dies gelte auch, wenn Premier David Cameron 2017 sein Volk über den Verbleib in der EU abstimmen lässt. Es sei für Obama schwer vorstellbar, dass das Europäische Projekt ohne Großbritannien gut gehen könne.

„Ich bin sicher, das britische Volk wird die richtige Entscheidung treffen,“ so der US-Präsident auf dem Gipfel.

Der britische Finanzminister Osborne hatte den Schotten erst vor wenigen Tagen vorhergesagt, dass das Land im Fall der Unabhängigkeit bei mit wachsender Armut rechnen müsse (mehr hier).


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