Schlag gegen den Dollar: Gazprom akzeptiert Euro und Yuan

Der Ölkonzern Gazprom Neft hat mit 90 Prozent seiner Kunden die Umstellung vom Dollar auf den Euro vereinbart. Mit Weißrussland habe man sich auf Zahlungen in Rubel geeinigt, so der Konzern. Russland will sich im Zahlungsverkehr aus der Abhängigkeit vom Westen befreien.

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Gazprom Neft treibt den Wechsel vom Dollar zum Euro und anderen Währungen voran. Gazprom Neft ist das fünftgrößte Mineralölunternehmen Russlands und gehört zum russischen Staatskonzern Gazprom, dem größten Erdgasförderunternehmen der Welt.

„Zusätzliche Vereinbarungen über die Möglichkeit, bei laufenden Verträgen vom Dollar zum Euro zu wechseln, sind unterzeichnet“, zitiert Itar-Tass den Chef von Gazprom Neft, Alexander Djukow. Neun von zehn Kunden hätten diesem Wechsel zum Euro zugestimmt.

Mit Weißrussland habe man sich auf Zahlungen in Rubel geeinigt.

Die nun erfolgte Umstellung vom Dollar auf den Euro wurde über Monate vorbereitet (mehr hier). Sie ist aber nur ein erster Schritt. Im Mai hatte die Regierung in Moskau angekündigt, russisches Öl und Gas künftig nur noch gegen Rubel an ausländische Kunden verkaufen zu wollen.

Staatliche Firmen wurden angewiesen, die Buchhaltung entsprechend umzustellen. So wolle man „den Würgegriff des Westens auf die russische Wirtschaft mildern“, sagte ein Sprecher (mehr hier).

 

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