Geiseln im Irak: Türkei verhandelt mit Islamisten über Freilassung

Die türkische Regierung meldet, dass sie in Verhandlungen mit den Geiselnehmern im Irak stehe. Ankara droht mit massiver Gewalt, falls den 80 türkischen Geiseln etwas zustoßen sollte.

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Die türkische Regierung verhandelt nach eigenen Angaben über die Freilassung von 80 Staatsbürgern aus der Gewalt von Islamisten im Irak.

Regierungsvertreter erklärten am Donnerstag, sie könnten Medienberichte nicht bestätigen, denen zufolge die Geiseln bereits freigelassen wurden: „Die Verhandlungen gehen weiter“, so ein namentlich nicht genannter Vertreter.

Doch der Vorsitzende des türkischen Speditionsverbandes, Çetin Nuhoğlu, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, die 31 Fernfahrer unter den Festgenommenen seien wieder frei. Allerdings könnten sie wegen der Sicherheitslage in Mossul die Region nicht verlassen.

Die türkischen Staatsbürger waren in Gefangenschaft geraten, als die Gruppe Islamischer Staat im Irak und in der Levante (Isil) am Dienstag die nördliche Millionenmetropole einnahm. Die Regierung in Ankara hatte mit harter Vergeltung für den Fall gedroht, dass ihnen etwas zustoße.

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