Ost-Ukraine: 300 Separatisten bei Angriff getötet

Bei einem Angriff der ukrainischen Armee wurden 300 Separatisten im Osten des Landes getötet. Diese hatten nach Angaben Militärs versucht, Absperrungen in der Stadt Krasni Liman zu durchbrechen. Die Aufforderung, ihre Waffen abzugeben, lehnten die Separatisten ab.

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Bei den bislang heftigsten Kämpfen in der Ostukraine sind nach Regierungsangaben rund 300 Separatisten getötet worden. Für die von Armeesprecher Wladislaw Selesnjow am Freitag genannte Zahl gab es zunächst keine Bestätigung. Ein Rebellenführer sprach jedoch von „schweren Verlusten“ am Vortag. Seine Einheiten seien den Waffen der Armee unterlegen gewesen sein. Nach Angaben des Militärsprechers wurden sieben Soldaten getötet, 30 weitere verletzt.

Die Kämpfe ereigneten sich nahe der Stadt Krasni Liman, die sich seit Anfang des Monats unter Kontrolle der Regierungstruppen befindet (mehr hier).

Bis zu 4000 Separatisten sollen sich in Krasni Liman in der Ostukraine versammelt haben. Dort stehen sich beide Seiten mit Panzern gegenüber. Separatisten hatten nach Angaben der Armee versucht, die Absperrungen zu durchbrechen. Die Aufforderung der Regierung, ihre Waffen abzugeben, lehnten sie ab.

Am Freitag kam es rund 100 Kilometer von der russischen Grenze entfernt zu neuen Kämpfen.

 

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