Bank of England eröffnet Kampf gegen Immo-Blase

Die britische Notenbank verschärft die Regeln für die Kreditvergabe. Bei Hypotheken werden künftig Obergrenzen gezogen. Der Kredit darf das 4,5-Fache des Einkommens der Hausbauer nicht mehr übersteigen.

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Aus Sorge vor einer Preisblase am britischen Immobilienmarkt verschärft die Notenbank des Landes die Regeln für die Kreditvergabe. Ab Oktober sollen für den Großteil der Hypotheken Obergrenzen eingezogen werden, die an das Einkommen der Hausbauer gekoppelt sind.

Wie der bei der Bank of England angesiedelte Finanzpolitische Ausschuss am Donnerstag entschied, darf der Kredit das 4,5-Fache des Einkommens nicht übersteigen. Diese Beschränkung soll für Banken gelten, die jährlich für mehr als 100 Millionen Pfund (rund 124,6 Millionen Euro) Hausbaukredite vergeben.

Demnach soll die Regel bei rund 85 Prozent der neu zu vergebenden Kredite greifen. Zugleich müssen Hausbauer schon bald nachweisen, dass sie auch bei einem deutlich höheren Zinsniveau in der Lage sind, die Kreditraten zu schultern.

Häuser hatten sich im April binnen Jahresfrist um 9,9 Prozent verteuert – der stärkste Anstieg seit Juni 2010. Notenbankchef Mark Carney hält einen überhitzenden Immobilien-Markt für das größte Risiko für den kräftigen Aufschwung auf der Insel.

 

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