London: Zehntausende protestieren gegen Camerons Sparpolitik

Die Protestwelle erreicht die Insel: In London haben Zehntausende gegen die Sparpolitik der Cameron-Regierung protestiert. Sie werfen der Regierung vor, nicht die Interessen der Bürger, sondern die der Wirtschaft zu vertreten.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic
Protest in London: Die Sparpolitik der britischen Regierung steht in der Kritik. (Screenshot via Youtube)

Protest in London: Die Sparpolitik der britischen Regierung steht in der Kritik. (Screenshot via Youtube)

In Großbritannien sind am vergangenen Samstag etwa 50.000 Menschen auf die Straßen gegangen, um gegen die Sparpolitik der Regierung zu protestieren.

Die Kundgebung startete vor dem BBC-Gebäude in London und endete vor dem Parlaments-Gebäude in Westminster.

„Die Menschen in diesem Gebäude [britisches Unterhaus] repräsentieren nicht uns, sondern ihre Freunde aus der Wirtschaft. Es ist an der Zeit, uns die Machtbefugnisse zurückzuholen“, zitiert The Guardian den britischen Künstler Russel Brand.

Der Journalist Owen Jones fand deutliche Worte gegen die Bänker in Großbritannien:

„Wer ist wirklich verantwortlich für diese Sauerei im Land? Der polnische Obstpflücker oder die nigerianischen Krankenschwestern? Oder sind es die Bänker und Steuer-Verweigerer, die das Land in eine wirtschaftliche Katastrophe geführt haben?“

Zum Massenprotest hatte die People’s Assembly Against Austerity aufgerufen. Es ist eine Initiative aus Gewerkschaften, Bürgerorganisationen und einzelnen Volksvertretern. Doch der Protest in London war den öffentlich finanzierten britischen Medien keine große Schlagzeile wert.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***


media-fastclick media-fastclick