„Nationale Interessen“ gegen China: USA rüsten die Philippinen auf

Chinas zunehmende Macht im Südchinesischen Meer ist eine Gefahr für seine Nachbarn. Die Philippinen rufen die USA zur Hilfe und fordern militärische Unterstützung. Zuvor fand im Südchinesischen Meer ein Militärmanöver zwischen beiden Ländern statt. Eine Eskalation ist vorprogrammiert.

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Zahlreiche Staaten erheben Ansprüche auf das  Südchinesische Meer. (Grafik: eia.gov)

Zahlreiche Staaten erheben Ansprüche auf das Südchinesische Meer. (Grafik: eia.gov)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Philippinen fürchten die Expansion Chinas im Südchinesischen Meer. Die Gewässer werden fast komplett von Peking beansprucht. Deshalb wollen die Philippinen ihre Überwachungstechnik ausbauen.

Zudem will Manila Aufklärungs-Flugzeuge kaufen, um sie im Südchinesischen Meer einzusetzen. „Jetzt brauchen die USA, um eine minimal glaubwürdige Verteidigung aufzubauen“, zitiert die Financial Times eine hochrangige philippinische Beamtin.

Dieser Forderung wird die US-Regierung offenbar nachkommen. 2010 hatte US-Präsident Barack Obama das Südchinesische Meer als ein Gewässer des „nationalen Interesses“ Amerikas verkündet. Als Reaktion brachte China im Jahr 2012 das Scarborough-Riff weitgehend unter seine Kontrolle. Das Scarborough-Riff befindet sich 120 Seemeilen westlich von der philippinischen Insel Luzon. Die USA sind scheinbar entschlossen, den Philippinos unter die Arme zu greifen. Ende Juni fand ein gemeinsames Militärmanöver im Südchinesischen Meer statt.

Doch der Investor Marc Faber zeigt Verständnis für die Chinesen. Die fühlen sich durch die militärische Präsenz der USA in der Asien-Pazifik-Region angegriffen (mehr hier).

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