LG produziert künftig nur noch LCD-Displays

LG Electronics steigt aus dem Geschäft mit Plasma-Fernsehern aus. Wegen der sinkenden Nachfrage kündigte der südkoreanische Konzern an, das Geschäft Ende November aufzugeben. Das Plasma-Geschäft machte zuletzt nur noch 2,4 Prozent des Umsatzes aus.

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Nach Panasonic steigt auch Rivale LG Electronics aus dem Geschäft mit Plasma-Fernsehern aus. Dieses werde wegen der schrumpfenden Nachfrage Ende November aufgegeben, kündigte der südkoreanische Elektronikkonzern am Dienstag an. Der Schritt war bereits erwartet worden, weil sich die konkurrierende LCD-Technologie bei Bildschirmen weltweit durchgesetzt hat. Das Plasma-Geschäft machte zuletzt nur noch 2,4 Prozent des LG-Umsatzes aus.

LCD-Geräte bieten eine höhere Bildschirmauflösung und verbrauchen weniger Strom. Bereits vor einem Jahr hatte der japanische Panasonic-Konzern den Ausstieg aus dem Plasma-TV-Geschäft angekündigt. Als letzter große Konkurrent hat damit nur noch Samsung Electronics die Technologie im Angebot. Samsung teilte mit, auch weiterhin Plasma-Geräte herstellen zu wollen. Offen bleibt aber, woher die Südkoreaner die Bildschirme dafür beziehen wollen, wenn sich die Schwesterfirma Samsung SDI Ende November aus dem Geschäft verabschiedet hat.

Die Marktforscher von NPD DisplaySearch rechnen damit, dass die Lieferungen von Plasma-Fernsehern im nächsten Jahr weltweit auf 500.000 fallen werden von geschätzten 5,2 Millionen 2014.

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