Fliegenfalle: Roboter gewinnen Energie aus Insekten

Roboter können tierischer Nahrung verdauen, um daraus Energie zu gewinnen. Einige Maschinen können die Insekten sogar selbst fangen. Doch auf der Suche nach sich selbst versorgenden Maschinen scheinen auch vegetarische Roboter-Modelle vielversprechend.

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Wissenschaftler haben auf der Suche nach Energiequellen für autonome, also sich selbst versorgende Roboter auch Fleischfresser entwickelt. Der Eco Bot beispielsweise wird mit Fliegen gefüttert, die im Innern der Maschine durch Bakterien zersetzt werden und so eine Brennstoffzellen antreiben. Die gewonnene Energie nutzt er zur Fortbewegung.

Es gab bereits verschiedene Versuche, Robotern das Verdauen von tierischer Nahrung beizubringen. Einige Maschinen können die Insekten sogar bereits selbst fangen, etwa durch Lockstoffe wie der Prototyp des britischen Designers James Auger und Jimmy Loizeau. Die von ihm entwickelte Uhr fängt Insekten auf Fliegenpapier und legt sie in einen Bottich mit Bakterien. Die anschließende chemische Reaktion, oder „Verdauung“ bringt die Energie, mit der die LCD-Uhr am Laufen gehalten wird:

Auch kuriosere Experimente wie der Einsatz eines Spinnennetzes sind bereits erfolgt, ebenso wie Versuche mit Mäusefallen.

Die Ansätze wurde bereits vor einigen Jahren vorgestellt, allerdings offenbar nicht weiter verfolgt. Vegetarische Roboter-Modelle sind offenbar vielversprechender: Ein Nachfolge-Modell des Eco-Bot nutzt statt Insekten menschliche Fäkalien als Brennstoff. Ein ähnliches Konzept wie das von Bill Gates, der jüngst eine Maschine vorgestellt hat, die aus Jauche Strom und Trinkwasser macht. Im folgenden Video trinkt Bill Gates ein Glas „Fäkalien-Wasser“.

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