Mit Füller und Tinte: Roboter lernt Schreibschrift

Handschriftliche Texte können künftig von einem Schreib-Roboter verfasst werden. Die Maschine benutzt einen Füllfederhalter und schreibt damit in vorprogrammierten Schriften Karten oder Briefe. Ein Faksimile der eignen Handschrift kann ebenfalls programmiert werden - damit wären auch Unterschriften möglich.

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Ein neuer Schreib-Roboter kann „handschriftliche“ Texte verfassen. Die Maschine benutzt einen Stift oder Füllfederhalter nach Wahl und schreibt damit in einer der vorprogrammierten Handschriften Karten, Briefe oder Unterschriften. Ein Faksimile der eignen Handschrift kann auf Wunsch ebenfalls programmiert werden. Gesteuert wird der Schreibroboter namens „Bond“ via Smartphone App, berichtet das Technologie-Magazin Wired.

Die Idee dahinter ist ein besonderes Design: Obwohl es einfach wäre, die Handschriften konventionell sofort mit Pixeln oder Drucker-Tinte wiederzugeben, besteht das Startup Bond darauf, dass die Roboter Briefe so schreiben, wie ein Mensch es tun würde, anstatt sich auf einfachere Algorithmen zu verlassen. Zum Beispiel ist es theoretisch leicht möglich, eine kleines „t“ mit nur zwei Linienzügen zu ziehen, aber Menschen sind meist weniger effizient, und schaffen ein t durch eine auf und ab Bewegung mit einem Kreuz. Diese Details lassen die maschinengeschriebenen Zeilen menschlich wirken.

Durch den nostalgischen Ansatz steht das Unternehmen der Entwicklung im Rest der Welt entgegen: Die Bond-Roboter könnten eine Tradition bewahren, die möglicherweise in wenigen Generationen ausstirbt: Finnland beispielsweise hat bereits angekündigt, die Schreibschrift in Grundschulen abzuschaffen und dafür Kindern früher das Tippen beizubringen.

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