Gewerkschaftsbund sagt Demo zu G7-Treffen ab

Aufgrund von Sicherheitsbedenken sagt der Deutsche Gewerkschaftsbund die geplante Kundgebung zum G7-Treffen ab. Als Begründung werden die Ausschreitungen bei der EZB-Eröffnung in Frankfurt genannt. Geplant war ein Protest gegen das Freihandelsabkommen TTIP. Ob die Absage auf Druck der Regierung zurückzuführen ist, ist unklar.

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Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat seine geplante Kundgebung zum G7-Außenministertreffen in Lübeck wegen Sicherheitsbedenken abgesagt. Nach den Krawallen bei der Eröffnung des Neubaus der EZB in Frankfurt sei nicht mehr gewährleistet, dass die Veranstaltung ohne Störungen ablaufe, sagte DGB-Regionsgeschäftsführer Andreas Sankewitz am Mittwoch. Man wolle Menschen, die die G7-Tagung blockieren oder sogar attackieren wollten, keinen Rückzugsraum bieten.

Der DGB Schleswig-Holstein Südost wollte eigentlich am 14. April neben dem Gewerkschaftshaus mit Ballons und Transparenten gegen das Freihandelsabkommen TTIP protestieren. Zur gleichen Zeit sind in der Lübecker Altstadt zahlreiche Demonstrationen gegen das G7-Treffen geplant. Einige Gruppen haben auch zu Blockadeaktionen aufgerufen. In Frankfurt war es im März bei Protesten gegen die Eröffnung der neuen EZB-Zentrale zu schweren Ausschreitungen gekommen.

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