USA: Fracking rückläufig, Ölpreise steigen leicht

Erstmals seit vier Jahren geht die Fracking-Förderung zurück. Der Ölpreis reagierte mit einem leichten Anstieg. Fracking ist in den USA hoch subventioniert. In den vergangenen Monaten hatte sich ein Rückgang der von den USA als Exportartikel geplanten Fördermethode abgezeichnet.

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Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 58,45 US-Dollar und damit 52 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um 51 Cent auf 52,42 Dollar zu.

In den USA scheint es erste Anzeichen dafür zu geben, dass sich der Ölpreisverfall und die damit verbundene Schließung von Bohrlöchern auf die Rohöl-Produktion auswirkt. Wie die US-Energiebehörde am Montag mitteilte, dürfte die Schiefergas-Förderung in wichtigen Bundesstaaten wie North Dakota im Mai erstmals seit dem Beginn des Fracking-Booms fallen. Einer Prognose der EIA zufolge wird die Förderung von Schiefergas in den USA im Mai erstmals seit vier Jahren zurückgehen. Das Informationsbüro des US-Energieministeriums erwartet ein Minus von 45.000 auf 4,98 Millionen Barrel pro Tag.

Ein weiterer Grund für die moderat steigenden Ölpreise ist auch, dass sich eine schnelle Aufhebung von Sanktionen gegen das Opec-Mitglied Iran nicht abzeichnet. Sollten die Handelsbeschränkungen gegenüber Teheran entfallen, könnte die weltweit verfügbare Ölmenge erneut stark ansteigen und die Preise entsprechend in den Keller treiben.

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