Kurzfristige griechische Staatsanleihen schießen in die Höhe

Die Renditen für kurzfristige griechische Anleihen stiegen am Montag um 26 Prozent auf ein neues Rekordhoch. Zuvor senkte der IWF die Wachstumsprognose für das Land deutlich nach unten. Währenddessen warnen Experten vor einem Crash am Bonds-Markt.

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Am Montag stiegen die Renditen für kurzfristige griechische Staatsanleihen auf ein neues Rekordhoch. Die Zinserträge aus Anleihen, die im Jahr 2017 fällig werden, sind um mehr als 26 Prozent gestiegen. Die Renditen von Zehn-Jahres-Anleihen stiegen um 11 Basispunkte auf 13,03 Prozent, meldet die FT.

Zu dem Anstieg kam es, nachdem der IWF die Wachstumsprognose für Griechenland nach nur drei Tagen kassiert hat: „Unsere Wachstums Prognose für dieses Jahr wird ganz klar deutlich nach unten revidiert werden müssen, wegen der aktuellen Turbulenzen und wegen der Verspätung bei der Vervollständigung unserer Beurteilung. Einmal mehr wird damit das Wachstum unter den Vorhersagen bleiben“, so IWF-Troika-Vertreter Poul Thomsen.

Erstmals seit Monaten entwickeln sich die Zinssätze für Staatsanleihen zwischen Süd- und Nordeuropa wieder auseinander. Das bedeutet, dass ein Crash in Griechenland Folgen in ganz Europa hätte.

Vor Kurzem haben sowohl JPMorgan-Chef Jamie Dimon als auch die Fed vor einem Flash-Crash am Bonds-Markt gewarnt – also einem Absturz innerhalb von Minuten. Das würde vor allem die Banken treffen, die traditionell einen hohen Anteil an Staatsanleihen halten.

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