Börse: Dax schließt im Plus

Der Dax startet stark, zeigt dann aber Verunsicherung - die steile, unkorrigierte Erholungs-Rally von gestern ist erst einmal beendet. Dafür sorgt auch wieder Verunsicherung um Griechenland, nachdem die EZB offenkundig überlegt, die Notkredite an Griechenlands Banken zu begrenzen. Daraufhin steigen die Risikoprämien für Staatsanleihen des Landes stark, ebenso die Prämien für Kredit-Ausfallversicherungen (CDS).

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Gute Geschäfte der Unternehmen nicht zuletzt dank des niedrigen Euro haben am Dienstag die Anleger wieder an den europäischen Aktienmarkt gelockt. Der Dax notierte am frühen Nachmittag mit 12.021 Punkten 1,1 Prozent höher, der EuroStoxx50 lag mit 3741 Zählern 0,6 Prozent im Plus. „Die europäischen Unternehmen machen mehr Gewinne als die US-Konkurrenz – und daran wird sich angesichts des niedrigen Euro vorläufig auch wenig ändern“, sagte ein Händler. Die Gemeinschaftswährung ist zum einen angesichts des Anleihe-Kaufprogramms der EZB seit Monaten unter Druck. Zum anderen wird der Euro auch von der andauernden Griechenlandkrise belastet.

Am Vormittag rutschte die Gemeinschaftswährung bis auf 1,0661 Dollar von 1,0736 Dollar am Vorabend ab. Da Griechenland das Geld auszugehen drohe, steige die Wahrscheinlichkeit eines Ausscheidens des Landes aus der Euro-Zone („Grexit“), warnte ein Händler. Vor diesem Hintergrund verlor die Athener Aktienbörse 3,7 Prozent. Der griechische Bankenindex brach um 8,2 Prozent auf ein Rekordtief von 421,81 Zähler ein.

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