Das Ende des Petro-Dollars: Solar-Energie soll Erdöl ersetzen

Saudi-Arabien kündigt für die Mitte des Jahrhunderts das Ende der Erdöl-Nutzung an. Stattdessen will das Land bis zum Jahr 2032 insgesamt 109 Milliarden Dollar in die Solarbranche investieren und zum Stromexporteur werden.

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Saudi-Arabien, der weltweit größte Exporteur Rohöl-Exporteur, verkündet, dass das Öl-Zeitalter bis zur Mitte des Jahrhunderts auslaufen könnte. Die Nutzung fossiler Energieträger stehe kurz vor ihrem Ende. „In Saudi-Arabien erkennen wir, dass wir eines Tages keine fossilen Brennstoffe mehr benötigen werden. Ich weiß zwar nicht wann, aber vielleicht im Jahr 2040 oder 2050 oder später“, zitiert die Financial Times den saudi-arabischen Öl-Minister Ali al-Naimi.

Vor drei Jahren erklärten hochrangige Beamte des Königreichs, dass im gesamten Land Solaranlagen gebaut werden sollen, um Saudi-Arabien zu einem Exporteur von Solarstrom zu machen. Investitionen in Solarstrom seien auch dann wirtschaftlich, wenn die Öl-Preise gering sind, so Naimi. Das Königreich werde jedenfalls diesen Weg beschreiten.

2012 kündigte das Land an, insgesamt 109 Milliarden Dollar in die Solarbranche investieren zu wollen, berichtet Bloomberg. Bis zum Jahr 2032 will Saudi-Arabien ein Drittel seines Elektrizitätsbedarfs über die Solarindustrie decken. Zudem soll im Jahr 2020 das erste AKW in Betrieb genommen werden.

Unklar bleibt, ob Saudi-Arabien die Energiewende gelingen wird. Denn in dem Land gibt es innenpolitische Spannungen und Machtkämpfe. Zudem ringt das Königshaus um sein Überleben, weil in der gesamten Region Gruppen und Bürger die Legitimität des Staats in Frage stellen.

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