Pressen-Hersteller Schuler übernimmt Konkurrenten aus China

Der schwäbische Pressen-Hersteller Schuler hat den Mehrheitsanteil am chinesischen Pressen- und Werkzeugmaschinenbauer erworben. Über den Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Schuler ist schon seit 20 Jahren in China aktiv.

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Der Aktienwert des Pressenherstellers Schuler lag am 23. Juni bei 29,40 Euro. (Grafik: ariva.de)

Der Aktienwert des Pressenherstellers Schuler lag am 23. Juni bei 29,40 Euro. (Grafik: ariva.de)

Die schwäbische Andritz -Tochter Schuler hat die Mehrheit am chinesischen Pressen- und Werkzeugmaschinenbauer Yadon übernommen. Der Vertrag zum Kauf eines 51-prozentigen Anteils sei unterschrieben worden, zudem bestehe die Option die Beteiligung weiter zu erhöhen, teilte Schuler am Dienstag mit. Über den Kaufpreis, den die Schwaben aus eigenen Mitteln finanzieren, sei Stillschweigen vereinbart worden.

Yadon erzielte nach Angaben von Schuler 2014 einen Umsatz von rund 120 Millionen Euro und beschäftigt an drei Standorten in China etwa 1100 Mitarbeiter. Die Produkte von Yadon werden in der Automobil-, Haushalts- und Metall verarbeitenden Industrie eingesetzt. Schuler, der weltweit größte Hersteller von Pressen, erhofft sich von der Übernahme einen besseren Zugang zum Pressenmarkt in China. Das Unternehmen ist dort schon seit mehr als 20 Jahren aktiv und beschäftigt rund 400 Mitarbeiter.

Andritz war vor drei Jahren bei Schuler eingestiegen und hatte den Anteil an dem Metallpressenhersteller in mehreren Schritten ausgebaut. Vor gut einem Jahr hatten die Österreicher die in Göppingen ansässige Schuler von der Börse genommen.

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