Smarte Verpackung: Supermärkte kommen künftig ohne Kassen aus

Das Einkaufen im Supermarkt soll künftig ganz ohne Kassen funktionieren: Eine Verpackung ohne Strichcodes macht das Registrieren der Produkte schon im Einkaufskorb möglich. So sollen lange Schlangen beim Bezahlen vermieden werden.

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Wal-Mart testet dazu eine Technologie, die das Suchen und Auslesen von Strichcodes an der Kasse überflüssig macht. Verpackungen mit eingebauten Wasserzeichen lassen sich automatisch aus jeder Perspektive beispielsweise beim Einpacken auslesen. Dadurch sollen lange Schlangen an der Supermarktkasse verhindert werden.

Die Technologie ist eine Art unsichtbares Wasserzeichen und erlaubt Scannern,  die Informationen von jedem beliebigen Stück Produkt-Verpackung aus zu registrieren, so ein Bericht des Business Insider.

Dass beschleunigt den Checkout-Prozess drastisch, weil Mitarbeiter keine Zeit mehr damit verschwenden, nach den Barcodes auf jedem Einzelteil zu suchen und manuell mit dem Scanner darüber zu fahren.

Schließlich könnte die Technologie ermöglichen, die Waren automatisch auszulesen, schon während sie in den Warenkorb oder Einkaufswagen gelegt werden. Im Kombination mit neuen bargeldlosen Bezahlmethodem etwa über das Smartphone, könnten Supermarkt- Kasse dadurch bald ganz überflüssig werden.

Der Wal-Mart Chef Doug McMillon gab die Nachricht von der digitalen Wasserzeichen-Test in einem Instagram Post bekannt: „Im Walmart Lab 415-C arbeiten unsere Mitarbeiter an einigen unglaublichen Innovationen“, so sein Text unter einem Foto einer Tüte Chips beim Scannen an der Kasse. „Technologien wie unsichtbare Wasserzeichen könnte die Art verwandeln, unserer Kunden den laden verlassen.“

Im Anschluss an die Nachricht, stiegen die Aktien der Digimarc, einem Unternehmen, das digitale Wasserzeichen entwickelt, um mehr als 13 Prozent. CEO Digimarc Bruce Davis bestätigt Rogoway, dass sein Unternehmen in Gesprächen mit Wal-Mart sei.

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