Griechen nervös: Bargeld geht zur Neige

Die griechischen Banken halten nur noch Bargeld in Höhe von 500 Millionen Euro. Das würde gerade einmal für eine Stunde reichen. Dass die Banken am Dienstag wieder öffnen, sei ausgeschlossen, so die griechische Handelskammer.

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In Griechenland wird wegen der Beschränkungen im Zahlungsverkehr das Kleingeld knapp. Jeder wolle mit 20-Euro-Scheinen vom Geldautomaten zahlen, sagt eine Gemüsehändlerin im Athener Vorort Piräus. Aber auch diese Banknoten werden knapp.

Weil bei den Banken die 20-Euro-Noten knapp werden, sinkt das Limit von 60 Euro am Tag am Geldautomaten in vielen Fällen auf 50 Euro.

Zudem sollen die Cash-Reserven der griechischen Banken nur noch auf 500 Millionen Euro belaufen, berichtet der Telegraph. Constantine Michalos, der Leiter der griechischen Industrie- und Handelskammer, sagt, den Banken gehe „einfach das Geld aus“: Man werde „zuverlässig informiert, dass die Liquiditätsreserven der Banken bis auf 500 Millionen Euro gesunken sind. Jeder, der denkt, dass die Banken am Dienstag wieder öffnen, ist ein Tagträumer. Das Bargeld würde nicht einmal für eine Stunde reichen“.

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