EU: Griechenland ist der erste Schritt zur radikalen Transfer-Union

EU-Präsident Tusk bereitet die zahlungskräftigen Europäer darauf vor, dass sie künftig für Pleitestaaten einstehen müssen. Griechenland ist demnach der Beginn einer radikalen Umverteilung in der Eurozone.

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Die Euro-Zone muss sich nach den Worten von EU-Ratspräsident Donald Tusk möglicherweise daran gewöhnen, künftig ein zahlungsunfähiges Mitglied in ihren Reihen zu haben. Die EU suche nach Wegen, Griechenland im Euro zu halten, sagte Tusk in einem an Freitag veröffentlichten Interview des Nachrichtenportals Politico. Bei dem Referendum gehe es ganz eindeutig nicht um die Euro-Zone. Sollten die Griechen am Sonntag mit „Ja“ stimmen, bestehe die Chance, ein neues Kapitel bei den Verhandlungen aufzuschlagen. Sollten sie sich für „Nein“ entscheiden, werde der Verhandlungsspielraum natürlich kleiner, sagte Tusk.

Bei der Abstimmung am Sonntag entscheiden die Griechen darüber, ob sie die Spar- und Reformauflagen der internationalen Gläubiger akzeptieren oder nicht.


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