Nationalbank: Österreichs Banken müssen Kapital stärken

Nach Ansicht der österreichischen Notenbank müssen die nationalen Banken „ihre Kapitalbasis weiter stärken, um die eingegangenen Risiken nachhaltig tragen zu können“. Institute wie die UniCredit Bank Austria, Raiffeisen Bank International und die Erste Group zählen zu den größten Kreditgebern in Zentral- und Osteuropa.

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Die großen österreichischen Banken müssen nach Ansicht der Oesterreichischen Nationalbank ihre vergleichsweise dünne Kapitaldecke aufstocken. Im vergangenen Jahr seien die Kapitalquoten der drei größten Institute sogar geschrumpft und lägen weiterhin unter jenen ihrer Wettbewerber, erklärte die Nationalbank in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Finanzmarktstabilitätsbericht. Daher sollten die Banken ihre Kosten weiter senken, faule Kredite in Osteuropa abbauen und „ihre Kapitalbasis weiter stärken, um die eingegangenen Risiken nachhaltig tragen zu können“, erklärte die OeNB. Institute wie die UniCredit Bank Austria, Raiffeisen Bank International und die Erste Group zählen zu den größten Kreditgebern in Zentral- und Osteuropa. Dort blieben die Gewinnaussichten für die Banken angesichts der geopolitischen Unsicherheiten mau.

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