China-Crash: Regierung in Peking interveniert massiv am Aktien-Markt

Die chinesische Regierung hat am Dienstag den Crash an den Börsen durch Zukäufe von Aktien vorläufig gestoppt. Der Shanghai Composite legte um 3,7 Prozent zu.

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Der Shanghai Composite profitiert von den Aktienkäufen durch die Regierung in Peking. (Grafik: Investing.com)

Der Shanghai Composite profitiert von den Aktienkäufen durch die Regierung in Peking. (Grafik: Investing.com)

Der Index der Börse in Shanghai hat am Dienstag 3,7 Prozent dazugewonnen, nachdem die Börse in der vergangenen Wochen einen zehnprozentigen und am Montag einen 1,1-prozentigen Verluste hinnehmen musste. Der Zugewinn am Dienstag markiert den besten Tag seit dem 10. Juli.

Die Bewegungen des ,National-Teams´ ähneln einem Schachbrett-Spiel. Das Team wartet bis die Preise fallen und kauft sich dann ein. Sie antworten damit auf die Ebben und Fluten der Markts. Es sieht so aus, als ob das ,National-Team´ rechtzeitig interveniert hat, zitiert die Financial Times den Finanz-Analysten von Fangzheng Securities in Shanghai, Hu Guopeng.

Unter dem Begriff „National-Team“ wird ein Zusammenschluss von Regierungsbehörden, Banken oder Investmentfirmen verstanden, der so lange Aktien kaufen will, bis das Vertrauen am Markt zurückgekehrt ist. Zuvor hatte die Regierung in Peking angekündigt, den Crash an den Börsen durch Zukäufe von Aktien stoppen zu wollen, um „bösartige Leerverkäufe“ zu unterbinden. Am 27. Juli hatte es an den Börsen Chinas einen Crash gegeben. Die Börsen verzeichneten den größten Tagesverlust seit acht Jahren.

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