Großbritannien verkauft alle Anteile von Lloyds

Der britische Staat will im kommenden Jahr all seine Anteile an der Großbank verkaufen. Dabei sollen Aktien im Wert von mindestens zwei Milliarden Pfund an private Investoren verkauft werden.

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Die britische Regierung will sich im Frühjahr 2016 komplett von ihren Anteilen an der einst mit Steuergeldern vor der Pleite geretteten Großbank Lloyds trennen. Dabei sollen Aktien im Wert von mindestens zwei Milliarden Pfund an private Investoren verkauft werden, teilte das Bankhaus am Montag in London mit. Die Regierung hatte Lloyds 2008 in der Finanzkrise aufgefangen und umgerechnet knapp 25 Milliarden Euro an Steuermitteln in das Geldhaus gepumpt. Im Gegenzug erhielt sie 43 Prozent der Unternehmensanteile. Derzeit liegt der Regierungsanteil bei unter zwölf Prozent.

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