Merkel von der Idee des Friedensnobelpreises bedrückt

Angela Merkel ist von Gerüchten, dass ihr am Freitag der Friedensnobelpreis verliehen werden könnte, bedrückt. Es ist interessant, dass sie in der öffentlich-rechtlichen ARD dazu befragt wurde.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich noch nicht mit der Frage beschäftigen, ob sie den Friedensnobelpreis bekommt. „Die Diskussion bedrückt mich fast“, sagte die Regierungschefin am Mittwochabend in der ARD-Talkshow „Anne Will“. Sie sei derzeit mit anderen Dingen beschäftigt. Sie habe mit dem Zustrom der Asylbewerber eine schwere Aufgabe zu bewältigen. Die dpa schreibt: „Merkel gilt wegen ihrer Politik der offenen Arme gegenüber den Flüchtlingen und ihrem Engagement für eine Lösung des Ukraine-Konflikts als Kandidatin für den Friedensnobelpreis.“ Die Preisträger werden an diesem Freitag bekanntgegeben.

Es ist interessant, dass ausgerechnet die öffentlich-rechtliche ARD diese Frage ganz offen stellt. Dies könnte darauf hindeuten, dass das Thema tatsächlich in den politischen Etagen diskutiert wird. Bisher war diese Diskussion eher im Bereich des Internet-Klatschs angesiedelt.

Zur Flüchtlingsfrage sagte Merkel: Es werde keinen Aufnahmestopp geben. Wir schaffen das. Zäune sind keine Lösung. Ich bin bereit, für diese Frage so hart zu arbeiten, wie ich es nur kann. Deutschland bleibt stark und liebenswert.

Unsere Empfehlung an die Bild-Zeitung, die in den vergangenen Tagen ziemlich scharf gegen Merkel geschossen hatte: Schon mal für die Samstagsausgabe die Schlagzeile bereithalten: Wir sind Friedensnobelpreisträger!

Zuletzt haben die Auszeichnung radikal-pazifistische Personen wie US-Präsident Barack Obama oder makellos politische Organisationen wie die EU (Rompuy, Barroso, Schulz) erhalten. Herman Van Rompuy hatte damals einen „hundertjährigen Frieden“ für die Welt ausgerufen.

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