NRW: Polizei warnt vor falschen 20-Euro-Scheinen

Die Polizei warnt vor gefälschten Zwanzig-Euro-Scheinen. Zurzeit sind besonders viele Blüten im Umlauf. Im November druckt die Bundesbank neue Zwanziger – die Polizei vermutet, die Fälscher wollen vorher ihr Falschgeld loswerden.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic
Der falsche Zwanziger. (Foto: Polizei Köln)

Der falsche Zwanziger. (Foto: Polizei Köln)

Die meisten Fälschungen sind mit der Notennummer S19065030524 auf der Rückseite des Scheins versehen. (Foto: Polizei Köln)

Die meisten Fälschungen sind mit der Notennummer S19065030524 auf der Rückseite des Scheins versehen. (Foto: Polizei Köln)

Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei Köln in einer Mitteilung vor falschen 20-Euro-Scheinen.

Allein im letzten Monat sind bei der Polizei Köln 120 falsche 20-Euro-Scheine sichergestellt worden. In den ersten beiden Oktoberwochen ist bereits ein Anstieg auf 147 Fälle zu verzeichnen. Überwiegend tauchen die Fälschungen im Einzelhandel auf.

Die meisten Falsifikate sind mit der Notennummer S19065030524 auf der Rückseite des Scheins versehen. Ein weiterer Anhaltspunkt für das Erkennen der Fälschung ist der fehlende „goldfarbene“ Streifen auf der Rückseite. Auf sämtlichen falschen Geldscheinen befindet sich an dieser Stelle lediglich ein in grauer Farbe nachgeahmter Streifen mit dem Aufdruck „20“ und dem „Euro“-Zeichen.

Aus diesem Grund warnt die Polizei Köln:

– Achten Sie gerade beim Einkauf auf ihr Wechselgeld
– Seien Sie auch aufmerksam, wenn Sie auf der Straße angesprochen und gebeten werden einen größeren Geldbetrag – bestehend aus 20-Euro-Scheinen – in eine andere Stückelung zu wechseln
– Sollten Sie dennoch Opfer werden, setzen Sie sich unverzüglich mit der Polizei in Verbindung. In Zweifelsfällen wählen Sie den Notruf 110

Die Deutsche Bundesbank wird Ende November 2015 eine Neuauflage der 20-Euro-Note ausgeben. Dies könnte ein Grund für das derzeit vermehrte Anhalten der Fälschungen sein.

Möglicherweise versuchen Betrüger so ihre noch vorhandenen „Bestände“ im Zahlungsverkehr gegen echtes Geld einzutauschen.

Informationen zur Erkennung von Falschgeld erhalten Sie auf der Internetseite der Bundesbank.

*** Bestellen Sie den täglichen Newsletter der Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Die wichtigsten aktuellen News und die exklusiven Stories bereits am frühen Morgen. Verschaffen Sie sich einen Informations-Vorsprung. Anmeldung zum Gratis-Newsletter hier. ***


media-fastclick media-fastclick