Griechenland: Schwere Ausschreitungen zwischen Flüchtlings-Gruppen

Von Griechenland nach Mazedonien dürfen nur noch Flüchtlinge bestimmter Nationalitäten weiterreisen. Flüchtlinge ohne Chance auf Weiterreise sitzen an der Grenze fest. Zwischen beiden Gruppen kommt es zu schweren Ausschreitungen. Die Polizei muss mit einem massiven Aufgebot eingreifen.

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An der griechisch-mazedonischen Grenze kommt es zu schweren Ausschreitungen zwischen Flüchtlingen und Polizei. (Screenshot)

An der griechisch-mazedonischen Grenze kommt es zu schweren Ausschreitungen zwischen Flüchtlingen und Polizei. (Screenshot)

An der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien kommt es zwischen den Flüchtlings-Gruppen zu massiven Ausschreitungen. Mazedonien lässt immer weniger Flüchtlinge ins Land einreisen. Zwischen Flüchtlinge, ohne Chance auf Weitereise, und Flüchtlingen, die weiterreisen dürfen, kommt es zu Kämpfen.

KeepTalkingGreece und andere Lokalmedien berichtet von „apokalyptischen Szenen“ mit Brandbomben und Steinen, die durch die Luft flogen (siehe Video am Anfang des Artikels). Menschen trampelten übereinander, die mazedonische Polizei feuerte Blendgranaten auf die Flüchtlinge.

Jene Flüchtlinge, denen die Einreise nach Mazedonien verwehrt wird, haben in der Nähe von der Stadt Idomeni ein Lager errichtet. Darin leben zurzeit etwa 7.000 Personen.

Die EU schreibt Mazedonien vor, nur noch Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und Irak aufzunehmen. In Griechenland boomt daher der Handel mit gefälschten Pässen.

Trotz der aussichtlosen Lage kommen täglich Busse aus Athen nach Idomeni. Die EU setzte Griechenland ein Ultimatum, bis Mitte Dezember die EU-Außengrenzen dichtzumachen – anderenfalls würde das Land aus dem Schengen-Raum geworfen. Auch andere EU-Staaten wollen wieder Passkontrollen einführen.

Der Winter wird das Leben der Flüchtlinge an der griechisch-mazedonischen Grenze noch härter machen. Ende November nähten sich Flüchtlinge ihre Münder zu, um gegen die unmenschlichen Bedingung zu protestieren.

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