Schlacht um Aleppo: Russland verlegt Panzer nach Syrien

Russland verlegt zahlreiche Panzer der Klasse T-90 nach Syrien. Diese sollen gegen den von den USA unterstützte al-Kaida-Ableger al-Nusra und gegen den IS eingesetzt werden.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic
Syrische Truppen, Rebellen und der IS kämpfen um die Stadt Aleppo. JEtzt will Russland Panzer hierher verlegen. (Grafik: edmaps.com)

Syrische Truppen, Rebellen und der IS kämpfen um die Stadt Aleppo. (Grafik: edmaps.com)

Russland verlegt Dutzende von Kampfpanzern der Klasse T-90 nach Syrien. Die Panzer sollen nach Informationen von Debkafile in Aleppo, Damaskus und Palmyra stationiert werden. In Aleppo und Damaskus sollen die Panzer gegen die Rebellen und in Palmyra gegen den IS eingesetzt werden. Zuvor wurden die Panzer im Tschetschenien-Krieg eingesetzt.

Syrien verfügt bereits jetzt über eine operationelle Flotte von 500 Panzern, von denen die meisten der Klasse T-72 angehören. Russland will diese Flotte weitgehend durch T-90-Panzer ersetzen. Der T-90 ist eine aktualisierte Version des T-72.

The Telegraph berichtet, dass verschiedene Milizen und der IS zuvor Panzer-Abwehr-Raketen erfolgreich eingesetzt hätten und die Russen deshalb für weiteren Nachschub sorgen müssen. Die Rebellen verfügen über Panzerabwehr-Raketen des Typs BGM-71 TOW. Sie stammen aus US-Produktion und wurden geliefert, nachdem die syrische Armee gemeinsam mit Russland und dem Iran Offensiven gegen die Rebellen gestartet hatten. Bereits zuvor wurden die Rebellen im Rahmen eines US-Programms über die Türkei mit Waffen beliefert.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick