Deutsche Bank investiert halbe Milliarde Euro in Londoner Immobilie

Auf der Suche nach Investitionsmöglichkeiten im Niedrigzinsumfeld ist die Deutsche Bank auf Londons Immobilienmarkt fündig geworden. Der Immobilienfonds des Instituts lässt für knapp 500 Millionen Euro ein neues Bürogebäude im Geschäftsviertel Stratford bauen.

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Die Immobilienfondssparte der Deutschen Bank steckt trotz der hohen Preise in London eine halbe Milliarde Euro in die britische Metropole. Der offene Immobilienfonds Grundbesitz Europa investiere das Geld in die Projektentwicklung „The International Quarter“ im Geschäftsviertel Stratford, wie die Deutsche Bank am Dienstag mitteilte. Demnach erwirbt der Fonds rund 48.000 Quadratmeter Gewerbeflächen des ehemaligen Olympia-Geländes. Das Gebäude soll ab 2018 Platz für 3.800 Mitarbeiter der Bankenaufsichtsbehörde FCA bieten. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen.

Der zuständige Deutsche-Bank-Manager Georg Allendorf verspricht sich mittelfristig Wertsteigerungen. Die frühe Investition in das Entwicklungsprojekt sei eine sehr gute Anlage für den Fonds, erklärte er. Für vollvermietete Büro- und Einzelhandelsimmobilien in Londoner Bestlagen sind die Preise zuletzt durch die Decke gegangen, weil immer mehr Investoren in Immobilieninvestments drängen und das Angebot knapp wird. Viele große Fonds weichen deshalb zunehmend in andere Lagen aus oder trauen sich auch wieder an riskantere Projektentwicklungen wie diese heran.

Londons florierender Immobiliensektor profitiert vom derzeit niedrigen Zinsniveau. Auf der Suche nach Rendite und nach Möglichkeiten der Werterhaltung haben Anleger in den vergangenen Jahren große Summen in den Immobilienmarkt der britischen Hauptstadt investiert, was zu dem starken Preisanstieg geführt hat.

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