Maschinenbau: Bestellungen aus dem Ausland legen zu

Die deutsche Industrie hat im November des vergangenen Jahres wieder mehr Aufträge erhalten. Besonders nachgefragt wurden deutsche Maschinen demnach in anderen Euro-Ländern. Die Aussichten für 2016 bleiben nach Angaben des Branchenverbands VDMA aber eher trüb.

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Die deutschen Maschinenbauer haben im November erneut mehr Aufträge in die Bücher genommen. Das Wachstum sei aus dem Inland wie auch aus dem Ausland gekommen, teilte der Branchenverband VDMA am Dienstag mit. „Besonders erfreulich ist, dass die Nachfrage aus den Nicht-Euro-Ländern – plus vier Prozent – im November mit dem Zuwachs der gesamten Auslandsorders mithalten konnte“, kommentierte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers.

So legten die Bestellungen im Inland um neun Prozent, aus dem Ausland um vier Prozent zu. In dem von Schwankungen weniger beeinflussten Drei-Monatszeitraum von September bis November lagen die Order allerdings noch um zwei Prozent unter dem Vorjahreswert. Im Inland stiegen sie um zwei Prozent, im Ausland schrumpften sie um vier Prozent. Impulse seien vor allem aus den Euro-Ländern gekommen (plus 14 Prozent).

Nach einer Berg- und Talfahrt hatte die Nachfrage bereits im Oktober um vier Prozent angezogen. Damit ergab sich nach zehn Monaten ein stagnierender Auftragseingang. Im Sommer hatte der Branchenverband allerdings wegen der mauen Geschäfte seine Produktionsprognose für 2015 kassiert und rechnet für 2015 nun mit Stagnation statt mit einem zweiprozentigen Wachstum. Auch für 2016 werden keine Zuwächse erwartet.

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