Apple-Zulieferer Foxconn will Sharp übernehmen

Foxconn zeigt Interesse am japanischen Elektronik-Konzern Sharp. Japan will eine Übernahme von einem ausländischen Unternehmen allerdings verhindern. Die Regierung überlegt daher, den Konzern mit einem Staatsfonds auzukaufen.

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Die Sharp-Aktie im Monatsverlauf. (Grafik: <a href="http://www.ariva.de/sharp-aktie/chart?t=month&amp;boerse_id=131" target="_blank">ariva.de</a>)

Die Sharp-Aktie im Monatsverlauf. (Grafik: ariva.de)

Der Apple-Zulieferer Foxconn will einer Zeitung zufolge den angeschlagenen japanischen Elektronik-Konzern Sharp übernehmen. Das Unternehmen mit Sitz in Taiwan habe 625 Milliarden Yen (5,3 Milliarden Dollar) angeboten, berichtete das Wall Street Journal am Donnerstag. Die Führungsspitze von Sharp solle bleiben, um den japanischen Behörden entgegenzukommen.

Die Regierung in Tokio will Insidern zufolge verhindern, dass Sharp von ausländischen Firmen gekauft wird. Deswegen werde eine Rettung durch den japanischen Staatsfonds INJC erwogen. Sharp-Aktien stiegen in Japan teilweise um 20 Prozent und lagen später noch etwa 7,4 Prozent höher.

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