Berichte: Nato-Verteidigungsminister üben Krisenfall

Die Nato-Verteidigungsminister werden bei ihrem nächsten Treffen für den Krisenfall einer Attacke aus dem Osten trainieren. Im vergangenen Jahr fanden bereits zwei solcher Simulationen unbemerkt von der Öffentlichkeit statt.

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Die Nato-Verteidigungsminister wollen laut einem Zeitungsbericht bei einem Treffen Mitte Februar in Brüssel für den Krisenfall einer Attacke aus dem Osten trainieren. In einer geheimen Sitzung solle ein solcher Angriff auf das Verteidigungsbündnis simuliert werden, berichtete die Zeitung Welt am Sonntag“ unter Berufung auf hochrangige Nato-Kreise. „Sie üben Krisenmanagement.“ Ein Nato-Sprecher sprach von einer „Standardprozedur in der Allianz“.

„Die Minister müssen bei dieser Simulation unter Zeitdruck entscheiden, was die Nato tut – inklusive der Verlegung von Truppen“, sagte ein Nato-Diplomat der Zeitung. Laut dem Bericht findet die Simulation zum Ende eines zweitägigen Treffens der Verteidigungsminister am 11. Februar statt. Die Übung geht demnach auf den Wunsch verschiedener Nato-Mitglieder zurück, auch auf höchster politischer Ebene die Abläufe für den Verteidigungsfall zu üben. Laut der Zeitung fanden vergangenes Jahr unbemerkt von der Öffentlichkeit zwei ähnliche Übungen zu Angriffen aus dem Osten und dem Süden statt.

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