Schweizer Schule führt Deutsch-Pflicht auf dem Pausen-Hof ein

Eine Schweizer Primarschule führt eine strenge Sprachregelung ein: Auf dem Schul-Gelände muss Deutsch gesprochen werden. Wer sich nicht daran hält, dem drohen Strafen bis zu 550 Franken.

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Schüler der Primarschule Egerkingen im Kanton Solothurn müssen ab sofort Deutsch sprechen. Bei Nichtbefolgung droht Nachsitzen. Die Höchststrafe sind zehn Extra-Einheiten Deutschunterricht. Diese müssen von den Eltern gezahlt werden. Der Gemeinderat hat die Maßnahme beschlossen, berichtet die NZZ. Die Gemeinde argumentiert, die Schweizer Schüler würden sich sonst ausgeschlossen fühlen.

Auch in Österreich wird eine Deutschpflicht diskutiert. In Oberösterreich und der Steiermark „empfehlen“ die beiden Landesschulratspräsidenten Deutsch als Pausensprache, meldet Die Presse. Den Schulen werde selbst überlassen, ob sie die Empfehlung in die Schulordnung aufnehmen.

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