Übernahme von Vonovia an Deutsche Wohnen gescheitert

Der Immobilienkonzern Vonovia ist mit dem Versuch gescheitert, den Konkurrenten Deutsche Wohnen zu übernehmen. Dessen Aktionäre hatten nur rund 30 Prozent ihrer Aktien an den Marktführer Vonovia verkauft. Die selbst gesetzte Mindestannahme-Schwelle von 50 Prozent wurde damit „deutlich verfehlt“.

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Der Versuch einer feindlichen Übernahme des Immobilienkonzerns Deutsche Wohnen durch den Marktführer Vonovia ist gescheitert. Vonovia teilte am Mittwoch mit, insgesamt seien ihr rund 30 Prozent der Deutsche-Wohnen-Aktien angedient worden. Damit sei die selbstgesetzte Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent nicht erreicht worden. Die Deutsche Wohnen teilte mit, die Mindestannahmeschwelle sei „deutlich verfehlt“ worden.

Vonovia wollte die Deutsche Wohnen für rund 14 Milliarden Euro übernehmen. Seit dem 1. Dezember lief das Angebot an die Aktionäre von Deutsche Wohnen, ihre Anteile an Vonovia zu verkaufen. Die eigentlich bis zum 26. Januar laufende Frist wurde einmal verlängert.

Die Deutsche Wohnen hatte sich vehement gegen die Übernahme durch Vonovia gewehrt. Vonovia war im Dezember 2014 aus der Fusion von Deutsche Annington und Gagfah hervorgegangen. Die Immobiliengesellschaft aus Bochum verfügt derzeit über rund 367.000 Wohnungen und stieg im September in den Deutschen Aktienindex (Dax) der 30 größten börsennotierten Unternehmen auf. Deutsche Wohnen hat rund 147.000 Wohnungen in ihrem Besitz.

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