Peugeot macht wieder Gewinn

Der Autobauer Peugeot schreibt erstmals nach drei verlustreichen Jahren wieder Gewinne. 2015 betrug der Nettogewinn 1,2 Milliarden Euro. Noch 2012 war Peugeot auf staatliche Hilfen angewiesen und hat seither Werke geschlossen und Jobs abgebaut.

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Peugeot hat im vergangenen Jahr wieder Gewinne geschrieben. 2015 blieb ein Nettogewinn von 1,2 Milliarden Euro hängen, wie der krisengeplagte Autobauer am Mittwoch mitteilte. 2014 hatte es noch einen Verlust von 555 Millionen Euro gegeben. Der Umsatz kletterte 2015 um 6 Prozent auf 54,7 Milliarden Euro. Die Verbesserungen gehen vor allem auf Einsparungen mit Werksschließungen und Jobabbau sowie auf Preiserhöhungen und eine wieder anziehende Auto-Nachfrage in Europa zurück.

Peugeot sei wieder im Rennen, sagte Vorstandschef Carlos Tavares. Das Jahresergebnis 2015 zeige das Potenzial des französischen Konzerns. Peugeot musste 2012 mit drei Milliarden Euro staatlich gestützt werden. Damals schwächelte der europäische Markt, von dem der Renault-Rivale stark abhängig ist.

Der Anteil des operativen Gewinns am Umsatz lag im vergangenen Jahr bereits wieder bei 5 Prozent – ein Ziel, das eigentlich erst für den Zeitraum 2019 bis 2023 vorgesehen war. Damit liegen die Franzosen deutlich über dem Niveau der Volkswagen -Hauptmarke VW, aber deutlich unter den Werten von Weltmarktführer Toyota. Anfang April will der Autobauer neue Wachstumsziele vorlegen.

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