Russland: Ukraine und CIA wollen russischen Geheimdienst unterwandern

Der russische Geheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen ukrainischen Spion festgenommen. Er soll an einer gemeinsamen Operation von CIA und dem ukrainischen Geheimdienst teilgenommen haben. Die Russen schickten den Mann in die Ukraine zurück.

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Der russische Geheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen ukrainischen Spion festgenommen. Der Verdächtigte Juri Iwantschenko sei bereits am Samstag auf russischem Gebiet in Gewahrsam genommen worden, teilte der FSB am Donnerstag mit. Damit sei eine gemeinsame Operation des US-Auslandsgeheimdienstes CIA und des ukrainischen Dienstes SBU zur Unterwanderung des FSB vereitelt worden.

Iwantschenko sei von der CIA ausgebildet worden und habe sich dem FSB andienen wollen, erklärte der russische Geheimdienst. Da Russland kein Schaden entstanden sei, werde der Gefangene an die Ukraine überstellt und mit einem Einreiseverbot belegt.

Nach Angaben der Regierung in Kiew sitzen derzeit etwa ein Dutzend Ukrainer als „politische Gefangene“ in Russland in Haft, unter ihnen die kürzlich zu 22 Jahren Lagerhaft verurteilte ukrainische Kampfpilotin Nadja Sawtschenko. Die Ukraine strebt einen Gefangenenaustausch an, doch Russland ging auf das Angebot bislang nicht ein.

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