Aktien unter Druck: EZB kann europäischen Banken nicht helfen

Die Aktienkurse europäischer Banken sind vergangene Woche zum vierten Mal in Folge gesunken. Zuletzt gab es Verluste in einer ähnlichen Größenordnung im Jahr 2012. Auch die Verschärfung der Geldpolitik durch die EZB konnte daran nichts ändern.

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Die Aktienkurse europäischer Finanzinstitute verzeichneten in der vergangenen Woche zum vierten Mal in Folge Verluste, wie der Finanzblog Zerohedge schreibt. Eine ähnliche Negativserie gab es demnach zum letzten Mal im Jahr 2012. Insgesamt betrug das Minus im März fast 20 Prozent.

Die kumulierten Aktienkurse von Banken aus der EU. (Grafik: zerohedge.com)

Die kumulierten Aktienkurse von Banken aus der EU. (Grafik: zerohedge.com)

Die Banken des Kontinents befinden sich in einer schwierigen Situation. Schätzungen zufolge befinden sich ausfallgefährdete Kredite in Höhe von über einer Billion Euro in den Bilanzen der Institute. Besonders akut ist das Problem in Italien. Die Regierung versucht inzwischen, faule Kredite in einen Staatsfonds auszulagern. An der Frage, wie sich Banken gegen mögliche Verluste absichern müssen, hat sich inzwischen eine Auseinandersetzung zwischen Deutschland und der Europäischen Kommission entzündet.

Grafik: zerohedge.com

Die Aktienkurse von EU-Finanztiteln seit 2010. (Grafik: zerohedge.com)

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