VW und IG Metall erzielen Ergebnis bei Tarifverhandlungen

Die rund 120.000 Beschäftigten bei VW in Westdeutschland erhalten wie ihre Kollegen in der Metall- und Elektroindustrie 4,8 Prozent mehr Lohn. Darauf verständigten sich die Unterhändler des Wolfsburger Autobauers und die IG Metall am frühen Freitagmorgen in Hannover.

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Die Entgelte werden laut Reuters in zwei Stufen erhöht, zunächst ab 1. September 2016 um 2,8 Prozent. Der zweite Schritt folgt dann zum 1. August 2017 mit einer Erhöhung um zwei Prozent. Außerdem sieht der neue Haustarif einen Rentenbaustein von 200 Euro vor. Dieses Geld wird in die betriebliche Altersvorsorge eingezahlt. In dem bundesweiten Abschluss für die Metall- und Elektrobranche war eine Einmalzahlung von 150 Euro für die Monate April bis Juni vereinbart worden. Der VW-Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 20 Monaten und läuft am 31. Januar 2018 aus.

Zudem einigten sich die Parteien bei den Tarifverhandlungen auf eine Verlängerung der Altersteilzeit bis 2022. Das Angebot soll künftig nach Beschäftigtengruppen differenziert werden. Zudem kann VW das Instrument einsetzen, wenn bestimmte Aufgaben entfallen und der Konzern Personal abbauen will.

Die Verhandlungen fanden vor dem Hintergrund der Abgaskrise statt, die Volkswagen im vergangenen Jahr den höchsten Verlust in der Unternehmensgeschichte einbebrockt hat. Für ihre Tarifforderungen hatten mehr als 30.000 VW-Beschäftigte auf einer Kundgebung auf dem Werksgelände vergangene Woche in Wolfsburg Druck gemacht.

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