Abercrombie & Fitch: Umsatz der Modekette schrumpft weiter

Der kriselnde Modekonzern Abercrombie & Fitch hat das 13. Quartal in Folge einen Umsatzrückgang verzeichnet. Der Nettoverlust weitete sich auf 0,63 Dollar je Aktie aus. Vor allem im Ausland lief es schlechter.

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Die US-Modekette Abercrombie & Fitch kommt nicht aus der Krise. Der Umsatz mit Marken wie Hollister ging in den drei Monaten bis Ende April um 3,4 Prozent auf 685,5 Millionen Dollar zurück und sank damit das 13. Quartal in Folge, wie der H&M -Rivale am Donnerstag mitteilte. Vor allem im Ausland lief es schlechter. Auch die Erlöse der seit mindestens einem Jahr geöffneten Läden schrumpften. Hier hatte es zuletzt noch erstmals seit längerem wieder einen Zuwachs gegeben.

Der Verlust verringerte sich laut Reuters zwar auf 39,6 Millionen von 63,2 Millionen Dollar im Jahr zuvor. Er fiel aber immer noch höher aus als am Markt erwartet. Die Aktie brach daraufhin im vorbörslichen US-Handel um 13 Prozent ein.

Shirts und Blusen von Abercrombie mit großen Markenlogos waren lange bei Teenagern sehr gefragt, verloren dann aber an Attraktivität. Das Management rechnet im zweiten Halbjahr mit besseren Ergebnissen und setzt dabei auf Änderungen im Sortiment. Bislang ist es dem Unternehmen jedoch nicht gelungen, mit einer Modernisierung der Filialen und neuen Kollektionen wieder mehr Kunden in seine Läden zu locken.

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