Medien: Istanbul-Attentäter war Flüchtling aus Österreich

Einer der Attentäter vom Atatürk-Flughafen soll im Jahr 2003 Asyl in Österreich erhalten haben. Neun Jahre später soll er in den Syrien-Krieg gezogen sein. Die Regierung in Wien meldet, dass es noch keine gesicherten Hinweise für diese Behauptung gibt.

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Einer der Selbstmordattentäter am Atatürk-Flughafen ist 2011 in bulgarischer Haft gewesen. Es handelt sich nach einem Bericht des Staatsfernsehens in Sofia vom Donnerstag um einen russischen Staatsbürger, den Tschetschenen Achmed Radschapowitsch. Der Mann wurde damals an einem bulgarisch-türkischen Grenzübergang auf Ersuchen Russlands festgenommen, als er Bulgarien verlassen wollte.

Der Tschetschene wurde allerdings nicht an Russland ausgeliefert, da er 2003 politisches Asyl in Österreich erhalten hatte. Deswegen lehnte das Gericht im bulgarischen Plowdiw seine Auslieferung nach Russland ab. Doch das österreichische Innenministerium meldet, dass es noch keine gesicherten Erkenntnisse dafür gebe, dass der 36-jährige Tschetschene tatsächlich für das Attentat in Istanbul verantwortlich sein soll, berichtet die Presse.

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