Chaos im Flugverkehr: Flugsicherung schließt Hacker-Angriff aus

Die Flugsicherung in Karlsruhe hat am Freitag den deutsche Luftraum teilweise gesperrt. Ursache war eine Datenpanne. Einen Hackerangriff schließt die Flugsicherung aus.

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Wegen einer Datenpanne im Flugsicherungs-Zentrum Karlsruhe haben sich am Freitag etliche Flugzeuge im deutschen Luftraum verspätet. Die Flugaufsicht musste nach eigenen Angaben am Morgen den oberen Luftraum oberhalb von 24 500 Fuß (knapp 7500 Meter) sperren, weil um 6.00 Uhr ein Flugdatensystem nach einer Fehlermeldung neu gestartet werden musste. Überflüge wurden umgeleitet und geplante Starts verschoben, wie die Deutsche Flugsicherung (DFS) im hessischen Langen mitteilte.

Nach etwa 40 Minuten habe man die Verkehrsmengen dann stufenweise anheben können, bis um 8.20 Uhr wieder die normale Kapazität erreicht worden sei, teilte eine Sprecherin mit. Nach ersten Schätzungen der DFS summierten sich die Verspätungen der Maschinen auf 11 000 Minuten – mehr als 183 Stunden.

Einen Grund für den Ausfall nannte die bundeseigene Flugsicherung zunächst nicht. Einen zunächst vermuteten Hackerangriff könne man aber ausschließen, hieß es in einer schriftlichen Erklärung.

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