Dresden: Mäßiges Interesse an Pegida

Am Sonntag sind etwa 5000 Personen zu Pegida-Jubiläumsaufmarsch in Dresden erschienen. Gegendemonstrationen fanden kaum statt.

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Die Anhänger der «Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes» (Pegida) begehen mit der Kundgebung ihr zweijähriges Bestehen. (Foto: Oliver Killig/dpa)

Die Anhänger der «Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes» (Pegida) begehen mit der Kundgebung ihr zweijähriges Bestehen. (Foto: Oliver Killig/dpa)

Zwei Jahre nach dem Entstehen der islamfeindliche Pegida-Bewegung haben am Sonntag tausende Anhänger der Rechten in Dresden demonstriert. Die Kundgebung wurde von mehreren Gegendemonstrationen begleitet.

Nach Angaben der Polizei, die mit einem Großaufgebot im Einsatz war, begannen die Veranstaltungen ohne Zwischenfälle. Der MDR berichtete von 5000 Teilnehmern. Die Beobachtergruppe „Durchgezählt“ sprach im Kurznachichtendienst Twitter von rund 130 Teilnehmern einer studentischen Gegendemonstration, berichtet die AFP.

Die Demonstration fand nicht wie ursprünglich erwartet am Montag statt, weil die Stadt an dem Tag ein Bürgerfest unter dem Motto „Dresden zeig Dich!“ organisiert und damit ein Zeichen gegen Pegida setzt. Die Polizei wird mit einem Großaufgebot im Einsatz sein.

Als Geburtsstunde der Pegida-Bewegung gilt ein „Abendspaziergang“ am 20. Oktober 2014. In den folgenden Monaten nahmen immer wieder tausende Menschen an den Kundgebungen teil. Zuletzt sorgten Pegida-Anhänger für Empörung, als sie am Einheitsfeiertag Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei den Festveranstaltungen in Dresden beschimpften. Zum einjährigen Bestehen von Pegida hatten 2015 etwa 15.000 bis 20.000 Anhänger der Bewegung demonstriert.

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